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Communiqués
Communiqué 17.01.2011
17.01.2011
Autor: VSHF

2010: Internationales Jahr der Biodiversität

der europäische Hanf ist in der Schweiz eine gefährdete Pflanze

 

Schweineskandal im Bundesgericht

„Inkompetente und arbeitsfaule“ Bundesrichter angeprangert

 

Es mehren sich schweizweit die bäuerlichen Klagen gegen die strafrechtliche Abteilung des Bundesgerichts. Weil dort immer wieder Urteile gefällt werden, die in eklatantem Kontrast mit der landwirtschaftlichen Realität stehen, und somit auch mit dem geltenden Gesetz, haben sechs Bauern schriftlich protestiert, Massnahmen gefordert und beim Präsidenten des Gesamtbundesgerichts, Lorenz Meyer, wegen Irreführung der Justiz Strafklage gegen Unbekannt erhoben.

 

Den Bundesrichtern Favre, Schneider, Wiprächtiger, Mathys und Jacquemoud-Rossari wirft die Bauernschaft vor, über landwirtschaftliche Belange ohne Wissen zu sein, dieses anzueignen sich nicht zu bemühen, sich lediglich auf die zum Teil wirklichkeitsverzerrenden Aussagen eines Gerichtsschreiber zu stützen mit der Folge, dass diese Richterschaft für die Landwirtschaft einschneidende Urteile gutheisst, ohne deren Sachverhalt untersucht und ohne deren Richtigkeit überprüft zu haben.  

 

Als Ausdruck von Inkompetenz oder gezielter Irreführung sticht in der Reihe verschiedenster Falschurteile folgendes hervor: Ein Schweinezüchter wurde verurteilt, weil er seinen Tieren heimischen Industriehanf verfütterte. Der Bundesrichterspruch stützt sich dabei vollumfänglich auf ein undatiertes (!) Informationsblatt des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW). „Umfangreiche Abklärungen des Bundesamts für Gesundheit und von ALP haben ergeben, dass bei einer Verfütterung von Hanf an Nutztiere der Stoff Tetrahydrocannabinol (THC) in die gewonnenen Lebensmittel gelangt“, schreibt BLW-Direktor Manfred Bötsch an alle kantonalen Landwirtschaftsämter und verbreitet diese Aussage publikumswirksam im Fernsehen.

 

BLW-Falschurkunde bundesgerichtlich abgesegnet

Recherchen haben indes aufgezeigt, dass es die behaupteten Abklärungen gar nicht gibt. BLW-Direktor Bötsch, studierter Jurist, ist als Lügner entlarvt, das Lausanner Urteil basiert auf eine Falschurkunde, der Schweinezüchter sieht sich jetzt als Opfer irregeleiteter Bundesrichter und will eine Revision einleiten.

 

Thurgauer Obergericht contra Bundesgericht?

Am kommenden 19., 24. und 28. Januar wollen sieben Schweinezüchter von den Thurgauer Oberrichtern eine Kurskorrektur: „Das BLW muss die von ihm behaupteten Beweise auftischen, wenn es sie gibt - oder das Informationsblatt, das die Lausanner Verurteilung des Schweinezüchters verursachte, widerrufen“, so Roman Jud aus Hörhausen, schweizweit Drittbester an den 2008-Meisterlandwirtprüfungen und auch er Angeklagter. 

 

VSHF

 

Mehr zum Thema: Communiqué vom 5. August 2010









 
 
Der VSHF unterstützt Anbau und Vertrieb von einheimischem Agrar- und Industriehanf (sativa).
Der VSHF unterstützt weder das indische Hanfkraut (alias 'Marihuana'),
noch dessen Harzpräparat (alias 'Haschisch').





VSHF, Postfach, 9004 St.Gallen, Telefon/Fax: 071/672 62 40 Email: info@asac.ch