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Communiqué 14.05.2011
14.05.2011
Autor: VSHF

THURELLA Hanf-Icetee - St. Galler Staatsanwaltschaft will Produktion stoppen

Gepfefferte Peinlichkeiten aus Gossau

 

Nach der schweizweit getätigten Hanfkissenjagd (siehe Communiqué vom 10.05.2011) kommt ein anderer verschrobener Fall zu Tage.

 

Die orangefarbigen Dosen Hanf-Ice-Tee der Thurgauer Getränkefirma THURELLA sind an jedem Getränke- und Speiseautomat zu haben. Das ist aber bald schon Vergangenheit, geht es nach dem Willen der Staatsanwaltschaft Gossau: Ice-Tee sei gefährlich und THURELLA soll keinen Rohstoff mehr bekommen. Staatsanwältin Claudia Widmer hat den einzigen THURELLA Industriehanflieferanten verhaftet und zwei Wochen in U-Haft gesetzt, 55 vakumisierte und versandbereite Industriehanfpackungen nahm ihm die Polizei weg, die Firma musste sämtliche Produktionsdaten abliefern.

 

Ohne Rohstoff gibt es aber keinen Ice-Tee mehr. „Am 17. Mai muss geliefert werden”, so die THURELLA. Aber: „Der THURELLA-Hanf ist ein verbotenes Betäubungsmittel, weil er mehr als 0,3 % THC hat, den geben wir nicht frei”, der Ice-Tee-Hanf gehöre zerstört, schreibt Leitender Staatsanwalt Heinrich Gründler der Anklagekammer des SG-Kantonsgerichts. Für ihn ist es zwar das erste Mal, dass er sich mit Industriehanf beschäftigt, aber: „Ich weiss, was ich tue. Ich tue das, was mein Chef will.“ Chef ist der Erste Staatsanwalt Thomas Hanfjakob, seit 15 Jahren ganz persönlich eingebunden und federführend im antihanf-Aktivismus - ob Cannabis (Marihuana) oder harmlosen Industriehanf spielt bei ihm keine Rolle. „Cannabis ist Cannabis. Auch der Industriehanf ist rauchbar, das wird von zahlreichen Konsumenten täglich belegt“ schreibt er ganz offiziell. Aufgefordert, diese Belege zu dokumentieren, verharrt der Erste Staatsanwalt seit Wochen in Schweigen.

 

Der Entscheid des Kantonsgerichts kommt am nächsten Montag an. Der Lieferant wird um 11.00 Uhr im Untersuchungsamt Gossau warten, ob er den Hanf rechtzeitig für THURELLA zurückbekommt.

 

VSHF









Blick 17.05.2011








 
 
Der VSHF unterstützt Anbau und Vertrieb von einheimischem Agrar- und Industriehanf (sativa).
Der VSHF unterstützt weder das indische Hanfkraut (alias 'Marihuana'),
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