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Communiqué 20.10.2011
20.10.2011
Autor: VSHF

Industriehanf - Anschlag auf Integrität des Bundesgerichts

Bundesrat Burkhalter von EDI-Angestelltem missbraucht

 

Ein diskriminierender und illegal entstandener Grenzwert von 1 % THC (*) sollte mittels einer Verordnung des BAG (**) in die Rechtsprechung des Bundesgerichts eingebracht werden, mit der Absicht, den heimischen Industriehanf zu illegalisieren (Communiqué vom 12.10.2011).

 

Recherchen haben ergeben, dass zu diesem Zweck EDI-Chef BR Didier Burkhalter vom EDI-Angestellten Dr. Martin Büechi hinters Licht geführt und so zum Gutheissen eines Grenzwerts von nur 1 % THC (statt 3 %) verleitet wurde. Das ergibt sich u.a. aus der Antwort des Bundesrats an Ständerat und Agronom Dr. Theo Maissen (CVP/GR). Der Bündner hatte ihn in einem Brief darauf aufmerksam gemacht, dass „Eine Begrenzung auf 1 % THC-Gehalt hätte zur Folge, dass künftig jeglicher Anbau von Agrar- oder Industriehanf de facto verboten wäre. Der europäische Hanf unterscheidet sich gegenüber dem indischen Hanf [Cannabis; Red.] durch einen wesentlich tieferen THC-Gehalt, 0,5 bis 3 % gegenüber Werten im indischen Hanf von gegen 20 %.“ Schon 2001 hatte der Bündner verdienstvoll sich für die heimische Ackerpflanze eingesetzt: „Ich möchte nicht, dass der Anbau von traditionellen Hanfsorten unnötig erschwert wird, im Gegenteil, ich möchte, dass er ermöglicht wird“ (Ständerat, Winter 2001).

 

In seiner Antwort, von Dr. Büchi geschrieben, behauptet der hintergangene Bundesrat Unglaubliches: „Mit dem 1,0 %-Grenzwert für die Definition von Betäubungsmittelhanf haben die Schweizer Bauern und Bäuerinnen eine grössere Rechtssicherheit.“ Das stimmt so nicht, ein Grenzwert von 1 % ist ganz ungeeignet, weil drei Mal zu tief angesetzt. Die Bauernvertreter wollen denn auch einen THC-Grenzwert von 3 %, nur so kann der traditionelle und harmlose Agrar- und Industriehanf (1 - 3 % THC) weiterhin legal angebaut werden.

 

„Ich vertrete die Auffassung, dass es zutreffend ist, Hanf mit einem THC-Prozent bis zu 3 % nicht der Betäubungsmittelgesetzgebung zu unterwerfen“ so alt NR Hermann Weyeneth, VR-Präsident der Schweizer Agrarmedien (SVP/BE), mitsamt vielen mitunterschreibenden Agrarbundesparlamentariern. Alt NR-Präsident Hanspeter Seiler (SVP/BE): „Man muss natürlich unterscheiden zwischen dem Bauernhanf und dem indischen Hanf“ (Schweizer Bauer vom 29.03.2003). Oder SG Erster Staatsanwalt Dr. Thomas Hanfjakob: „Für die Behörden gilt schon länger die Regel, dass Hanf mit bis zu drei Prozent THC unproblematisch ist“ (St. Galler Tagblatt vom 27.02.2010)

 

Bundesrat, Antwort auf einfache Frage von NR Garbani (00.1028), 03.06.2000: „Hanfkraut, das keine betäubende Wirkung hat, ist weder vom BetmG verboten noch bewilligungspflichtig“.

 

Tatsache ist: Industriehanfpflanzen (1 - 3 % THC) haben keine, betäubende, Wirkung, dem irreführenden BAG und irregeführten Bundesrat Burkhalter zum Trotz.

 

VSHF

 

(*) Tetrahydrocannabinol, entsteht erst bei Hitze über 200°C

(**) Bundesamt für Gesundheit

 

 

Mehr Information: Manifest oder Vademecum zu THC



 
 
Der VSHF unterstützt Anbau und Vertrieb von einheimischem Agrar- und Industriehanf (sativa).
Der VSHF unterstützt weder das indische Hanfkraut (alias 'Marihuana'),
noch dessen Harzpräparat (alias 'Haschisch').





VSHF, Postfach, 9004 St.Gallen, Telefon/Fax: 071/672 62 40 Email: info@asac.ch