THC im BetmG, ein Syntheseerzeugnis

Autor: VSHF



 


Am 1. Juli 1970, zwei Jahre nach seiner Erfindung, wurde der synthetisch hergestellte Stoff delta-9THC im Stoffverzeichnis des Bundesamts für Gesundheit (BAG) aufgenommen und der Halluzinogenengruppe zugeteilt ( Betäubungsmittelverordnung, BetmV-BAG). Gleich allen anderen der Halluzinogengruppe zugeteilten Stoffe (BetmV-BAG) ist der in der BetmV-BAG gemassregelte Stoff delta-9-THC kein Naturprodukt, sondern ein Laborerzeugnis, kurz ein vollsynthetischer Stoff.



Nur vom diesem synthetischen delta-9-THC ist in der BetmV-BAG die Rede, denn eine ‚natürliche‘ Gewinnung von delta-9-THC gibt es tatsachengerecht einfach nicht. Aus Hanfblüten den Stoff delta-9-Tetrahydronnabinol herauszugewinnen ist unmöglich, weil er in der Pflanze gar erst nicht vorkommt.



Die von verschiedenen Seiten vorgebrachten THC-Gehalte sind rechtsirrige Beurkundungen, denn die ausgewiesenen Wirkstoffgehalte wurden nicht im Untersuchungsgut vorgefunden, sondern mittels Laborzubereitung und unnatürlicher Hitzeeinwirkung synthetisch erzeugt.