Communiqué 15.02.2010

Autor: VSHF

UELI MAURERs Unwissen gefährdet die Schweizer Souveränität


 


Im zweiten Weltkrieg pflanzten europäische Bauern den mitteleuropäischen, zweihäusigen Hanf (sativa non-indica) an. Fürs Vaterland, Rohstoff und Ernährung. Auch in den USA, ebenfalls in der Schweiz, da sogar obligatorisch: Wahlen-Anbauplan und Bauernhanf hiess das. Traugott Wahlen wurde Bundesrat (BGB/BE). BGB steht für Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei. Aus der BGB entstand die SVP (1971).


 


Bei der BGB und der SVP ist Souveränität ein Zentralanliegen, so auch beim Schweizerischen Bauernverband, eine SVP-Domäne.


 


Als Chef des Eidg. Departements für Verteidigung übernimmt der frühere SVP-Parteipräsident Ueli Maurer die direkte Verantwortung für Ernährung  und Erhaltung von Armee und Bevölkerung. Doch den vaterländischen Bauernhanf will er nicht: „Ich persönlich lehne den Anbau von Bauernhanf ab und gehe davon aus, dass die Partei gleich entscheiden wird” (siehe Brief vom 22.06.1999 im Communiqué vom 22.06.2008).


 


Bundesrat Maurer hat sich überzeugen lassen, dass Bauernhanf1 = Cannabis2.



 


Ueli Minger, bis in die Anfänge des 2. Weltkrieges Chef des Eidg. Militärdepartements, aufrechter Schweizer, Patriot, wahrer Bauer, Gründungsvater und erster bundesrätlicher Vertreter der BGB, „dreht sich im Grabe um ob seinem Nachfolger“ urteilt ein Kenner der SVP: „Sicher wusste er den Unterscheid und es gab viele Bauern, BGB-parteiintern, präsenzstarke Bauernvertreter, keine übermächtige Futter-, Dünger-, Pflanzenschutz-, Chemie- und Medikamentenlobby”. Diese Lobby habe den zweihäusigen Hanf, weil billig herzustellen und höchst wirksam bei Mensch, Tier und Boden, als gefährliche Konkurrenzpflanze eingestuft, deren Zugang, wie zuvor in der EU, auch der Schweizer Bauernschaft vorzuenthalten ist. Was via Bundesstellenwillkür, Zahlenmanipulation und zahlreichen Verordnungsänderungen tatsächlich vollzogen wird, klagt ein Bauer: „Und keiner unserer Vertreter protestiert, keiner von der AUNS zeigt sich”.



 



 


Der VSHF hat SVP-Präsident Toni Brunner, von Beruf Landwirt, per Brief aufgerufen, dessen direkten Vorgängers unpatriotische Einstellung ins Bejahende zu ändern, denn:


 


Der Hanfanbau dient bewiesenermassen der Souveränität.


 


Vorgängig muss der Bauernparteipräsident wissen, dass der heimische, zweihäusige THC-arme Hanf (1,5 % ≤ 3 % THC) und der Cannabis (8 – 30 % THC) zwei ganz verschiedene Sachen sind. Beweis genug für den Aktivbauer Toni Brunner: Seine Kühe, Schweine und Hühner fressen den heimischen Hanf gern, Cannabis berühren sie nicht.


 


Pro memoria wird der anno 2006 in der landwirtschaftlichen Presse erschienene Offene Brief an die SVP erneut publiziert.


 



VSHF


 


1 1,5 % THC (0,3 bis 3)


2 15 % THC (8 bis 30) 


 


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