Communiqué 31.07.2010

Autor: VSHF

Internationales Jahr der Bio-Diversität


Der Schweizer Hanf ist eine gefährdete Pflanze-


 



BR Doris Leuthard auf dem Gotthard


Unsere Traditionen! Unsere Werte!


 


Am 1. August, im Herzen der patriotischen Schweiz, am Gotthardpass, appellierte die Schweizer Landwirtschaftsministerin an die Schweizer, die Werte und Traditionen ihres Landes zu erkennen, zu schätzen und aufrecht zu erhalten.


 


Seit Anbeginn der Eidgenossenschaft, seit 1291 also, ist der heimische Hanf (mitteleuropäisch, sativa non-indica) Bestandteil der schweizerischen Landwirtschaft. Im 2. Weltkrieg war der Hanfanbau obligatorisch zwecks Produktion von Rohstoff fürs Vaterland.


 


EU statt Schweiz


Vor einem Jahr strich Bundesrätin Doris Leuthard die Beiträge, die der Bund seit 1999 regelmässig ausbezahlte zur Unterstützung des Anbaus von heimischem Hanf. Weil die EU den traditionellen Hanfanbau (zweihäusig) seit über dreissig Jahren nicht mehr betreibt, kehrt die EU-phile CVP-Bundesrätin, um dem Ausland gefällig zu sein, unseren Traditionen und unseren Werten den Rücken:  


 


SVP-Nationalrat und Bauernverbandpräsident Hansjörg Walter – letztjähriger Agro-Star! – erklärt auf Anfrage, dass die Schweizer  Bauern halt eben auf ihren guten Hanf verzichten müssen. Walters Motivation gründet nicht etwa auf eine EU-Sympathie sondern ist – unbeachtet der Antibiotika-Negativfolgen für die Volksgesundheit und steigenden Krankheitskosten – Ausfluss seines Respekts für die Interessen der Antibiotikahersteller und -verkäufer. Noch vor acht Jahren tönte es ganz anders: „Die Bauern wollen Hanf anbauen können” (Le Matin, 31.03.2002) und „Die Politiker sind gefordert, konkrete Richtlinien für den Hanfanbau zu erarbeiten“ (Blick, 26.03.2002).


 


VSHF


 


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