Communiqué 01.08.2010

Autor: VSHF

Internationales Jahr der Bio-Diversität


Der Schweizer Hanf ist eine gefährdete Pflanze


 


Volksgesundheit verbessert!


Hanffütterung macht Schluss mit Antibiotika-Milch in Kälber- und Schweinefleisch


 


Obwohl in der Schweiz seit 1999 der Einsatz antimikrobieller Leistungsförderer verboten ist, wird bei Milchkühen für die Euterbehandlung und die Trockenstellung immer noch eine beträchtliche Menge Antibiotika in zweistelligem Tonnengewicht eingesetzt. Die für den menschlichen Konsum untaugliche Antibiotikamilch – jährlich ca. 100 Tonnen! – wird an Kälber und Schweine verfüttert, was sich auf die Verbreitung resistenter Bakterien auswirkt, mit Negativfolgen wie Immunitätsschwächen für die Konsumenten.


 


Wissenschaftlich begleitete Versuche haben aufgezeigt, dass die Fütterung der Milchkühe mit heimischem Futterhanf die Trockenlegung ohne Antibiotika ermöglicht und dass die Euterbehandlung mit Hanfbalsam erfolgreich ist, mit der Folge, dass die Antibiotika-Milchmenge um gut zwei Drittel reduziert werden kann.


 


Swissness


Die Schweizer Landwirtschaft kann dank dem heimischen Hanf antibiotikafreie Milch und Fleisch herstellen, ein grosses Plus für den Export mit Swissness-Gütesiegel.


 


VSHF