Communiqué 05.08.2010

Autor: VSHF

Internationales Jahr der Bio-Diversität


Der Schweizer Hanf ist eine gefährdete Pflanze


 


Landwirtschaftsministerin Leuthards Dienste veranlassen Bundesgericht zu Rechtsbeugung


Hanffutter soll gefährlich sein


 


Am Tag nach dem 1. August, Gedenkfeier für die Schweizer Souveränität und Selbstbestimmung, erhält ein halbes Dutzend Thurgauer Bauern dicke Post.


 


Bundesrichter Favre, Schneider, Wiprächtiger, Mathys Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari und Gerichtsschrieber Näf ordnen die sofortige Zerstörung von über 50 Tonnen Hanf-Futterwürfeln an: Die Gesundheit von Kleinkindern sei gefährdet.


 


Die Bundesrichter haben einem Bericht des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW) Glauben geschenkt, eine amtlich-wissenschaftliche Untersuchung habe dies bewiesen.


 


Falsches Zeugnis


Der Zürcher Bauer Selinger aus Turbenthal ist entsetzt: „Es handelt sich um meine Kühe. Was das BLW behauptet stimmt überhaupt nicht! Ohne dass ich es wusste, hat man eine Milchprobe nach Deutschland geschickt. Das war vor vier Jahren. Es ist ein Bschiss, denn im europäischen Hanf gibt es kein THC, auch nicht in den Würfeln. Hanffutter macht die Kühe gesünder, gibt mehr und bessere Milch. Mein Milchgeld ist innert drei Monaten von 78 auf 92 Rappen gestiegen.”


 


Es ist jetzt das zweite Mal schon, dass die Leute um BR Leuthard die gutgläubigen Bundesrichter in Sache Hanffütterung zu einem Falschurteil veranlassen (siehe Mitteilung vom 30.11.2009)


 


EU statt Schweiz


Vor einem Jahr strich Bundesrätin Doris Leuthard die Beiträge, die der Bund seit 1999 regelmässig ausbezahlte zur Unterstützung des Anbaus von heimischem Hanf. Weil die EU den traditionellen Hanfanbau (zweihäusig) seit über dreissig Jahre nicht mehr betreibt, kehrt die EU-phile CVP-Bundesrätin, um dem Ausland gefällig zu sein, unseren Traditionen und unseren Werten den Rücken.


 


Christoph Blocher dazu: „Es ist mir bekannt, dass man in der Schweiz betreffs Hanf die EU-Gesetzgebung übernehmen und anwenden will. Ich habe dem Bundesamt für Landwirtschaft dargelegt, dies sei nicht notwendig. Man sagte, man werde diese Tatsache als Trumpf ausspielen.”


 


VSHF


 


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