Communiqué 19.02.2011

Autor: VSHF

2010: Internationales Jahr der Biodiversität


Der europäische Hanf ist in der Schweiz eine gefährdete Pflanze


 


Speisekartoffeln – HANF-EXTRAKT gibt Vollschutz gegen Bakterien-Nassfäule


Tonnen von giftigen Schutzmitteln werden eingespart


 


In einer Versuchsserie, durchgeführt von der Eidg. Forschungsanstalt für Agrarökologie und Landbau Reckenholz (FAL), wurde die Wirkung von Hanfblütenextrakt gegen die bakterielle Nassfäule der Kartoffeln, verursacht durch Erwinia carotovora, geprüft.


 


100% Schutz


Die mit Hanfextrakt behandelten Knollen wiesen einen Gewichtsverlust von 0,0 % auf.


 


Bakteriostatisch


Es konnte erwiesen werden, dass die Hanfblüten-Inhaltstoffe auf die Fäulniserreger bakteriostatisch wirken. Die vorliegenden Resultate bestätigen ausländische Beobachtungen über die antibiotischen Effekte von Hanfextrakten gegen die phytopathogenen Bakterien. Dies bedeutet, so der FAL-Bericht, dass Erwinia carotovora mit einer Hanfblütenbehandlung an der Ausbreitung gehindert werden kann.


 


Bedeutung für die Praxis


Bei Speisekartoffeln kann mit einem auf dem Hof selbsthergestellten, praktisch kostenlosen Hanfblütenabsud das Risiko der Nassfäule am Lager vermindert werden. Eine Behandlung von Saatkartoffeln würde noch interessanter, wenn damit auch andere wirtschaftlich wichtige Krankheitserreger erfasst werden können, so die FAL-Experten, die beim Prüfen sind, ob beim Hanf auch eine Wirkung gegen Rhizotionia (Wurzeltöterkrankheit) vorhanden ist.


 


VSHF


 


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