Communiqué 27.01.2013

Autor: VSHF

SCHWEIZ


27. Januar – SCHWEIZER
TAG DES GEDENKENS AN DIE OPFER DER HANFFEINDLICHKEIT


 


Heute am Internationalen Tag des
Gedenkens an die Opfer der Judenfeindlichkeit  gebührt Erwähnung und Mitleid auch den
Opfern der Hanffeindlichkeit. Ebenfalls reich an Freiheitsraub, Unrecht, Leid,
Menschenverachtung und Lebensverkürzungen entstand die Verfolgung der Nutzpflanze Hanf aus rein kommerziellen Konkurrenzgründen  und hat ihren geografischen und zeitgeschichtlichen Ursprung in den USA in
der Nikotin-, Alkohol-,
Papier-, Pharma-, Dünger- , Erdölindustrie, verlinkt mit TV, Radio, Film  und Presse.


 


Zu
gedenken ist jener vielen Millionen
Menschen weltweit, die einer Pflanze wegen entrechtet, verfolgt, eingesperrt, genötigt, gequält, andere wegen
Ermangelung von
Medikation geschwächt und
so manche in den zu frühen
Tod getrieben wurden und werden. Der
Verlust an Lebensjahren wiegt schwer, unzählbar die eingesperrten Jahre.


 



Die
Schweiz  und das Jahr 2007 stehen symbolträchtig. Damals war die Schweiz das einzig übrigbleibende
Land der Welt, wo Hanfanbau und –
medikation legal geblieben waren:
Niemand störte sich daran, unzählige dankten dafür. Unter der jüdisch geborenen SP Gesundheitsministerin Ruth Dreifuss wird  – ganz
illegal-     im September 2007 der heimische Hanf
(„herba, extractum“
) von der Liste der
krankenkassenpflichtigen Medikamenten
(*) gestrichen,  und mit synthetischen Hanftropfen aus den USA ersetzt. Behandlungskosten pro
Jahr/Patient: Fr. 8’000.– bis Fr. 20’000.–
(**) statt wie bisher nur Fr. 300.– bis Fr. 1’000.–. Die Untat besiegeln zu guter
Letzt anno 2000 SP-Gerichtsschreiber
Weissenberger und SP Bundesrichter Schubarth.


 


Die
Zeit 1997/2000 läutet die breitflächig institutionalisierte Hanfverfolgung ein:   Die ‚Hanffrage’ entsteht, die Pflanze wird
karikiert, in den Medien gleich ‚Jud Süss’ verschandelt, die Hanfgebraucher verhetzt, die
Bevölkerung beschwatzt. ‚Lausanner Gesetze’ und eine Ministerialbürokratie richten eine staatliche
Ausgrenzungspolitik ein, eine
Spezialgesetzgebung setzt die Endlösung in Gang Richtung ‚Hanffreie Schweiz’, das
Landesparlament wird links liegen gelassen, Presse und Funk verschweigen die nicht zu
übersehende Verfolgung. Unzählige Frauen,
Kinder und Männer werden seit 1997 um ihr Grundrecht auf Gesundheit, Leben und
Menschenwürde gebracht. SPS und heutiger SP Gesundheitsminister Alain Berset machen
heute einen Bogen um den
nationalen sozialistischen Kraftakt zu Gunsten der ausländischen Pharma.
 ‚Hanf’ in der Schweiz ist zum Unwort
geworden, das Grüne Blatt gleich dem
Gelben Stern, heisst: Abstand halten! Volksgefahr! 


 



Die
systematisch betriebene Verfolgung hat in
der Schweiz ihren (un)rechtlichen Ursprung in Frau Ruth Dreifuss’ Wirken als Bundesrätin.
Diese Klarstellung darf nicht enden
und muss auch künftige Generationen zur
Wachsamkeit mahnen, Hass, Intoleranz,
Diskriminierung und Ausgrenzung entschieden zu bekämpfen.


 



’’Judenverfolgung modern heisst Hanfverfolgung’’ (in Entscheid des Bundesgericht) (***)


 



2013 jährt
sich zum 17. Mal das Ende der im Schweizer Gesetz verankerten Freiheit des Schweizer
Volkes, den althergebrachten
mitteleuropäischen Hanf (sativa
non-indica) anzubauen und u.a.
medizinisch einzusetzen.
Es ist
deshalb wichtig, nun eine Form des
Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken
an die Opfer und Unterdrückten gewidmet sein und jeder Gefahr einer schweiz- und weltweit
sich erhöhenden Hanffeindlichkeit entgegenwirken.


 


Der VSHF hat demzufolge beschlossen, als Pendant zum Internationalen


 



den 27. Januar zum Schweizer Tag des
Gedenkens an die Opfer der Hanffeindlichkeit



zu erheben.


 


VSHF



 


 



(*)          IKS-Liste E: ‚cannabis: herba, extractum’



(**)         anders BEOBACHTER 24/2012


(***)       25.04.1994 
6S.167/1994, jüdischer Angeklagter


 


Mehr Information:
Suchmaschine ‚iks’


 


 


 


 


 



 


St.
Galler Tagblatt – 02.07.1998
/
Schweizerische Depeschenagentur (sda)


 


Hanf für die Hausapotheke



 



Das Bezirksgericht in Uznach hat eine
Frau von der Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz freigesprochen, wie der
Verein Schweizer Hanf-Freunde und -Freundinnen mitteilt und das Bezirksgericht bestätigt.


 


Im Februar 1998 hatte die Polizei in
einer Liegenschaft in Amden ein halbes Kilo Hanf beschlagnahmt und die Eigentümerin wegen
unbefugten Anbaus und Konsums von Cannabis angezeigt. Die Eigentümerin wehrte sich. Sie
gab an, den Hanf selbst angebaut zu haben, und «zu medizinischen Zwecken, wegen
Rückenleidens» zu konsumieren. In der Schweiz kann laut Gesetz jeder Bürger, wenn er dies
benötigt, eigene Heilmittel privat herstellen. Es sei also nicht verboten, Hanfheilmittel für die
eigene Hausapotheke herzustellen, argumentierte die Frau.